Spielbericht C1 Junioren FSV Sömmerda - SC 1903 Weimar


Nachdem wir das letzte Spiel bei Schott Jena verloren hatten und die Ferien ein Mannschaftstraining nicht bzw. nur begrenzt zuliessen, hatten wir mit dem FSV Sömmerda die nächste schwere Aufgabe vor der Brust.Das Spiel Dritter gegen Fünfter sollte für uns die Generalpobe vor dem Spitzenspiel gegen den Tabellenführer aus Erfurt sein.

Wir starteten heute mit einem neuen System, welches wir aber schon mehrfach geteset hatten und die Jungs dies auch verinnerlicht haben.

Luca, Len und Tayler bildeten unsere Dreierkette, Cinu, Finn, Kalle, Jakob B. und Anton unser Mittelfeld. Leo Bagann mit Philipp im Sturm, das Tor hütete wieder Til.

Wir kamen nicht gut ins Spiel , denn sowohl bei uns als auch beim Gegner häuften sich die Fehler in Form von ungenauen Abspielen, schlechten Ballannahmen und falschen Entscheidungen. Beiden Teams war die zweiwöchige Pause anzumerken.

Die erste Möglichkeit ergab sich dann nach einer gut getretenen Ecke von Leo , da aus dem Spiel wenig ging, mussten eben Standards her.Aber zu überrascht war Philipp als der Ball plötzlich 5 Meter vor dem Tor ihm auf den Fuss fiel und er jagte ihn über die Kiste.

Wenn wir mal gefährlich wurden, dann über rechts, Jakob enteilte seinem Gegner immerwieder und stellte ihn vor etliche Probleme.Lediglich seine Hereingaben fanden keinen Abnehmer oder landetet direkt in den Armen des Keepers.

Mit dem ersten guten Angriff der Gastgeber wurden wir dann auch gleich bestraft.Anton unterläuft einen hohen Flankenball und sein Gegner ist durch, Tayler nicht entschlossen genug lässt die Hereingabe zu, Len und Luca stehen bei diesem perfekt gespielten Ball nicht optimal und Sömmerdas Torjäger kann aus 5 Metern flach entgegen der Laufrichtung von Til einschieben. 1:0

Die Jungs zeigten aber gleich eine Reaktion und wollten das wieder gut machen und knapp zehn Minuten später fanden wir Philipp am Strafraum der sich behaupten und aufdrehen konnte. Sein Schuss knallte an die Latte und wurde von allen auf dem Spielfeld erfürchtig bestaunt. Nur Philipp selbst reagierte geistesgegenwärtig und erkämpfte sich den Abpaller erneut im Strafraum und jagte ihn in die lange Ecke. 1:1 Das Tor kurz vor der Pause zum psychologisch perfekten Moment.

In der Halbzeitpause sprachen wir die Fehler an , ermahnten die Jungs einfach zu spielen und sich erstmal Sicherheit in ihre Aktionen zu holen.

Eine andere Mannschaft kam auf den Platz, hellwach, gutes Zweikampfverhalten und immer wieder mit Sprints in die Tiefe.Hier muss ich Jakob herausheben der eigentlich schon platt schien aber noch drei mal auf der aussen anzog und sich durchsetzte.Lediglich seine Hereingaben fanden keinen Abnehmer.Dann durfte er ausgepumpt runter und Emil kam und macht da weiter wo Jakob aufhörte.Cinu mit klasse diagolal Bällen die Emil gut verarbeitete aber auch Anton auf links spielte ein klasse zweite Halbzeit und konnte immerwieder Akzente setzten.Philipp arbeitete mit nach hinten und holte sich auch mal Bälle aus dem Mittelfeld ab.Wir drückten jetzt auf das zweite Tor und nach einer Ecke von Leo war es dann soweit. Sömmerda konnte nicht entscheidend klären und irgenwie rutsche der Ball Philipp vor die Füsse, der sich nicht zweimal bitten ließ und einschob.

Der Gastgeber wollte nochmal, schaffte es aber nicht. Hinten liessen wir nun garnichtsmehr zu , Len Luca und Tayler hatten alles im Griff, lediglich bei Freistössen , die wir etwas übermotiviert verursachten, kam mal etwas Gefahr auf, doch Til hatte keine Probleme diese Bälle zu pflücken.

Die Entscheidung dann kurz vor Schluss, mit dem wohl schönsten Angriff des Tages. Seitenverlagerung von Cinu auf Emil der den Ball perfekt kontroliert und mitnimmt, im Strafraum Erik sieht, der den Ball stark behauptet und das Auge für den im Rückraum lauernden Kalle hat.Dieser schliesst entschlossen und platziert flach in die Ecke ab 1:3.

 

Fazit: Durch eine Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit geht der Sieg aus meiner Sicht absolut in Ordnung.Jeder der Jungs hat gegenüber der ersten Halbzeit einige Prozente drauf gepackt und mit dem Ausgleich auch das Selbstvertrauen in sich wieder gefunden. Trotzdem musste jeder an seine Grenzen gehen und alles abrufen, den wie schon oft erwähnt bekommt man in dieser Liga nichts geschenkt.

 

Spielbericht: Enrico Kögler

 

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